Neues aus dem Geopark


Feierliche Übergabe des UNESCO Titels!


Seit dem 28. Mai 2016 ist es offiziell: der transnationale Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa ist UNESCO Global Geopark! In einem Festakt mit Regierungsvertretern aus Lubuskie (PL), Brandenburg und Sachsen (D) erhielten Landräte, Bürgermeister und regionale Akteure im Festsaal des Neuen Schlosses in Bad Muskau aus den Händen Frau Dr. Ringbecks (Auswärtiges Amt) und Frau Buttler-Mannings (Deutsche UNESCO-Kommission) sowie Herrn Komorowskis (Polnische UNESCO-Kommission) die UNESCO - Urkunde.

In Anwesenheit der Marschallin der Wojewodschaft Lubuskie, Elżbieta Anna Polak, des Sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, und des Ministers für Umwelt, Ländliche Entwicklung und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Jörg Vogelsänger, sowie zahlreicher regionaler und lokaler Akteure erfolgte am Sonnabend im Rahmen des Parkfestes die Urkundenübergabe. In ihren Reden würdigten die Marschallin und die Staatsminister ebenso wie auch die Vertreter der UNESCO die Arbeit der regionalen Geoparkvertreter und lobten Kontinuität und Willenskraft beim gemeinsamen Aufbau des deutsch-polnischen Geoparkes. Durch seinen transnationalen bottom-up - Ansatz steht der Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa ganz besonders für ein Europa ohne Grenzen und eine überragende internationale Zusammenarbeit. Zudem sei er jedoch nicht nur ein besonderes geologisches Relikt der Vergangenheit und weise eine spannende Rohstoff- und Industriegeschichte auf, sondern biete gleichzeitig auch eine Entwicklungsperspektive für die Region. An dieser gemeinsam weiter zu arbeiten sei nicht nur Aufgabe der regionalen Akteure. Durch den UNESCO-Titel, so waren sich die Redner einig, ist der Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa eine Verpflichtung für Deutschland und Polen und letztlich für die gesamte Menschheit, die es gemeinsam zu bewahren und behutsam in Wert zu setzen gilt.

Die musikalische Umrahmung wurde durch die Dresdener Vokalgruppe VIP kunstvoll arrangiert. Der anschließende Sektempfang gab Gelegenheit zu zahlreichen persönlichen Gesprächen.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei unseren Wegbereitern, Unterstützern, Förderern, Freunden und Gönnern und Allen, die uns seit Jahren den Rücken stärken und den Weg frei machten für diese einzigartige Erfolgsgeschichte, die vor rund 340.000 Jahren in eisiger Vorzeit mit einem kleinen Gletscher begann!

Fördervereine und Geschäftsstelle des UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa

Internationale Touristische Messe Wrocław 2016

Der UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa hat sich vom 26. bis 28. Februar 2016 auf der Internationalen Tourismusmesse in Wrocław präsentiert. Gemeinsam mit der Europastadt Görlitz/Zgorzelec und der Landskron Brau-Manufaktur in Görlitz wurde für unsere Region geworben.

Der Geoparkstand war gut besucht und hatte viele Interessenten zum Muskauer Faltenbogen an sich und zum Thema Geopark. Der Geopark präsentierte seinen einzigartigen erdgeschichtlichen Reichtum und unzählige Möglichkeiten, diesen zu Fuß, per Rad oder vom Wasser aus zu entdecken.

So gab es verschiedene Anfragen zu Exkursionen, zu Radtouren bis hin zu Tagesprogrammen im Geopark Muskauer Faltenbogen. Am meisten wurden Fahrradkarten nachgefragt. In den drei Tagen hatte die Messe fast 14.000 Besucher.

GeoStrolche zu Besuch im NATZ Hoyerswerda

Am 02. März 2016 ging die Kinder-Ranger-Gruppe des UNESCO Global Geoparks auf große Entdeckungstour nach Hoyerswerda. Ziel war das Naturwissenschaftlich-Technische Zentrum, kurz NATZ genannt. Dort gibt es zur Zeit eine Ausstellung zum Thema „Wunderwelt der Achate“, die unsere Jüngsten magisch anzog. Mit glänzenden Augen betrachteten die 7- 11jährigen GeoStrolche zunächst die Sammlerstücke und erfreuten sich an der Farbenvielfalt. In zahlreichen Vitrinen gab es große und kleine, rohe und getrommelte, polierte und Achatscheiben zu sehen, die von eifrigen Sammlern aus Hoyerswerda und Umgebung für die Ausstellung als Leihgabe zur Verfügung gestellt worden waren.

Nach dem Rundgang lauschten die Kleinen den wissenschaftlichen Erläuterungen Herrn Hildebrandts. Er klärte die GeoStrolche über die Entstehung und die Erscheinungsformen von Achaten auf. Staunend stellten sie fest, dass scheinbar unansehnliche Knollen und Bruchstücke wunderschöne Inhalte in sich verbergen können, die aber geübte Sammleraugen durchaus zu erkennen in der Lage sind.

Wie die kleine farbige Wunderwelt eines Achats nun aber zum Vorschein und der schöne Glanz auf die Steine kommt, obwohl der Sammler meist nur eine staubige Kugel mit nach Hause nimmt, konnten die GeoStrolche anschließend selbst ausprobieren. Zunächst wurde eine dieser unscheinbaren Achatknollen mit einer Kreissäge zerteilt. Zum Vorschein kam ein rotbrauner Schlottwitz-Achat! Allerdings war das Stück noch weit entfernt von einem schönen glänzenden Exemplar. Wie nun also weiter? Herr Hildebrandt erklärte, dass als nächster Vorgang das Schleifen und erst danach das Polieren, welches den unnachahmlichen Glanz bringt, anstünde. Beides kostet aber Zeit - viel Zeit! Und so hieß es für die GeoStrolche, sich in Fingerfertigkeit und Geduld zu üben. Gar nicht so einfach! Jeder bekam ein bereits grob geschliffenes Achatstück und durfte es auf einer mit feinstem Poliermehl versehenen Glasscheibe weiter bearbeiten. Nach und nach zeigten sich erste Erfolge und nach rund 15 min war nicht nur der erste Feinschliff fertig, sondern taten dem einen oder anderen auch die Arme weh. Die Freude stand den GeoStrolchen ins Gesicht geschrieben, als sie zu ihrem selbst geschliffenen Achat noch ein bereits poliertes Stück von Herrn Hildebrandt geschenkt bekamen! Die Mühe und das aufmerksame Zuhören und Mitmachen hatten sich gleich doppelt gelohnt!

Voller Stolz zeigten sie nach ihrer Rückkehr nach Döbern Eltern und Großeltern ihre Schätze. Und wer von den GeoStrolchen seinem selbstgeschliffenen Schatz noch mehr Glanz geben möchte, ist am Montag im GeoErlebnis-Zentrum wieder dabei, denn dann wird eine Polierscheibe hergestellt und dann heißt es: tapfer sein und polieren, polieren, polieren…

Der transnationale Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa ist UNESCO Global Geopark.

Während der UNESCO-Generalversammlung am 17. November 2015 in Paris ist das neue „International Geoscience and Geopark Program“ (IGGP) bestätigt worden. Mit diesem Beschluss wurde das weltweite Erfolgsmodell der Global Geoparks, die bisher unter Schirmherrschaft der UNESCO standen, offiziell in einen UNESCO-Programmstatus überführt. Sechs Geoparke aus Deutschland dürfen nunmehr den Titel eines UNESCO Global Geopark tragen. Dazu zählen neben dem Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa die Geoparke Vulkaneifel, TERRA.vita, Schwäbische Alb, Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen und Bergstraße-Odenwald. Der polnische Teil Łuk Mużakowa ist der einzige UNESCO Global Geopark Polens. Mit der Vergabe des neuen Titels haben die insgesamt 120 Geoparke weltweit eine der höchsten Auszeichnungen erhalten, die die Weltgemeinschaft zu vergeben hat. Einen vergleichbaren Programmstatus besitzen bis dato 651 UNESCO-Biosphärenreservate sowie 1.031 Welterbestätten. 802 davon sind als Kulturdenkmäler und 197 als Naturdenkmäler gelistet. Weitere 32 Denkmäler werden sowohl als Kultur- als auch Naturerbe geführt.

Zu den Aufgaben der UNESCO Global Geoparks gehören der Schutz des geologischen, natürlichen und kulturellen Erbes. Durch gezielte Inwertsetzung dieser Objekte, die Implementierung einer zukunftsfähigen Umweltbildungsstrategie unter besonderer Berücksichtigung der Geowissenschaften und die Förderung eines umweltverträglichen Tourismus leisten UNESCO Global Geoparks einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung. Gleichzeitig stärken die regionalen und überregionalen Aktivitäten die eigene Identität und geben durch das gemeinsame Wirken im Einklang mit Bevölkerung und Verwaltung wichtige Entwicklungsimpulse für die Region. Aber auch im globalen Maßstab kommt den UNESCO Global Geoparks eine bedeutende Rolle zu. Themen wie Klimaveränderungen, Naturkatastrophen oder auch die nachhaltige Nutzung von Ressourcen spielen dabei eine wichtige Rolle und sollen das Verständnis der Menschen für den globalen Wandel fördern helfen.

Der Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa wurde 2011 in das Globale Geopark-Netzwerk aufgenommen. Im Jahr 2015 war dieser Status einer umfangreichen Re-Evaluierung vor Ort unterzogen und mit einer Green Card bestätigt worden. Der einzige transnationale UNESCO Global Geopark Deutschlands repräsentiert die jüngere Erd- und damit die Geschichte der Vereisung Nordeuropas, die auch den nördlichen Teil Deutschlands landschaftlich entscheidend geprägt hat. Auf einer Größe von 580 km² vereint er im sogenannten kleinen Drei-Länder-Eck Brandenburg-Sachsen-Polen die glazialen Relikte mehrerer Eisvorstöße sowie ein beträchtliches Vorkommen hochwertiger Rohstoffe, die die industrielle Entwicklung der Region im 19. und 20. Jahrhundert nachhaltig beeinflussten. Heute ist der Muskauer Faltenbogen eine wald- und seenreiche Kulturlandschaft, der sich zu einem ökologischen Refugium entwickelt hat und deren spannende Zeugnisse der Industrie- und Rohstoffgeschichte auf zahlreichen Geopfaden und Themenradwegen zu erleben sind.

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.unesco.de/wissenschaft/2015/weltnetz-geoparks.html

www.unesco.de/wissenschaft/2011/uho-0911-muskauer-faltenbogen.html

www.muskauer-faltenbogen.de

Nun sind wir GeoStrolche!

Am 7. Dezember trafen sich alle GeoStrolche im GeoErlebnis-Zentrum zum Plätzchen backen mit anschließendem feierlichen Jahresabschluss. Während die einen fröhlich den Teig kneteten, rollten ihn die anderen aus. Und die nächste Gruppe war für das Ausstechen der Sterne, Herzen, Schneemänner und vieler anderer lustiger Formen verantwortlich. Manchmal verirrte sich auch eine Kostprobe in den Mund.

Zwischendurch konnte sich jeder mit einem 3D-Puzzle beschäftigen, das die Schichten in der Region des Muskauer Faltenbogens darstellt. Dabei ist es gar nicht so einfach die Schichten – wie Tone, Schluffe, Sande, Kies und Braunkohle – anzuordnen. Als nächstes galt es in einem dunklen Karton Gegenstände zu ertasten. Auch das kostete dem einen oder anderen Überwindung. Und natürlich kam die Bewegung nicht zu kurz. Beim Mäuse-Eulen-Spiel waren Wissen und Schnelligkeit gefragt. Mittlerweile kühlten die Plätzchen ab und es ging zum gemütlichen Teil über. Wer noch konnte, knabberte an den Plätzchen weiter, aber das Wichtigste war die Ernennung zum GeoStrolch. Jedes Kind hatte schon im Oktober sein Wissen in einer Prüfung unter Beweis gestellt. Nun gab es die offizielle Urkunde, Susi Stoßzahn als kuschliges Plüschtier und ein T-Shirt mit der Aufschrift GeoStrolch sowie den Maskottchen Susi und Flint. Im neuen Jahr soll es mit vielen Ideen weitergehen.

Wer sich gern den GeoStrolchen anschließen möchte, um etwas über seine Region zu erfahren und mitzugestalten, kann sich unter der Telefonnummer 035600-368714 oder in der Geschäftsstelle Geopark Muskauer Faltenbogen in Döbern, Muskauer Straße 14 melden.

Wir freuen uns auf Euch!

Geopark  Ralsko zu Besuch

Am 25.11.2015 besuchten Vertreter des tschechischen Geoparks Ralsko die Geschäftsstelle des Geoparks Muskauer Faltenbogen in Döbern, darunter auch die Leiterin Frau Lenka Mrázová. Der Geopark mit einer Fläche von 294 km² befindet sich im Norden der Tschechischen Republik und wurde 2013 gegründet. Vorwiegend handelt es sich um ein ehemaliges Militärsperrgebiet. Seit 1991 ist man auf der Suche nach einer sinnvollen Nachnutzung. Im Zuge der militärischen Verwendung verschwanden viele Dörfer. Die Gegend ist aber auch bekannt wegen des Sandsteins und des Eisenerzes.


Nach einem Rundgang durch das GeoErlebniszentrum setzte man sich zusammen, um sich vorzustellen und Gemeinsamkeiten auszuloten. Der tschechische Geopark kann von unseren Erfahrungen im Bereich der Umweltbildung und Geoparkführerausbildung profitieren.
Ein Folgetermin im neuen Termin wurde bereits vereinbart, um konkret über gemeinsame Projekte zu sprechen.

Spatenstich für die Waldeisenbahn

Mit dem ersten Spatenstich für den Neubau einer Strecke der Waldeisenbahn am 29.10.2015 ist dem Geopark Muskauer Faltenbogen / Luk Muzakowa ein weiteres Puzzleteil hinzugefügt worden.

Die neue Strecke verbindet ab 2017 auf rund drei Kilometern Länge den nördlichen mit dem südlichen Teil der Stadt Weißwasser/O.L. rings um den Turm am Schweren Berg. Dieser ist bereits jetzt Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste und dokumentiert den Fortschritt des aktiven Tagebaus Nochten. Zudem ist er Ausgangspunkt für den Radweg nach Nochten, der durch seine Wegeführung Einblicke in eine neu entstehende Landschaft nach dem Bergbau gibt.

Die neue Strecke wird als Ersatzmaßnahme für die durch den Fortschritt des Tagebaus Nochten abzubaggernde Mühlroser Strecke durch die Vattenfall Europe Mining AG errichtet. Das Projekt ist eine Initiative der Waldeisenbahn, der Stadt Weißwasser/O.L. und des Landkreises Görlitz und zeigt eindrucksvoll, dass die Akteure vor Ort das Erbe des Bergbaus nicht nur verwalten, sondern aktiv mitgestalten wollen.

Die Waldeisenbahn ist als ehemalige Arnimsche Industriebahn historischer Zeuge der Bergbautätigkeit im Muskauer Faltenbogen und heute als nostalgische Schmalspurbahn auf zwei attraktiven Strecken im südlichen Teil des Geoparkgebietes unterwegs.

Gemeinsam in die Zukunft

Am 13. Oktober 2015 berieten polnische und deutsche Kommunalvertreter, Repräsentanten des Forstes und Natur- bzw. Landschaftsschutzes sowie aus dem Tourismussektor gemeinsam mit der Geschäftsstelle über weitere Maßnahmen im Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa. Um die künftige Entwicklung besser planen zu können, wurden nicht nur bereits ausformulierte oder aktuell begonnene Projekte vorgestellt. Darüber hinaus sind auch Ideen und Visionen vorgetragen worden, die das Geoparkgesamtbild in den nächsten Jahren vervollständigen helfen könnten.

Der deutlich formulierte Wille der zahlreichen Beteiligten, etwas bewegen zu wollen, war der erhoffte Konsens des Treffens. Die zusammengetragenen Ideen sollen nun in einem weiteren Schritt in die Erstellung eines Maßnahmenplanes münden. Dieser soll unter anderem dazu dienen, zur Umsetzung der Projekte die richtigen Partner zu finden.

Geopark Muskauer Faltenbogen unter den Nominierten zum Sächsischen Umweltpreis

Der Geopark Muskauer Faltenbogen / Luk Muzakowa wurde für den sächsischen Umweltpreis 2015 nominiert.

Aus insgesamt 66 Bewerbern in 5 verschiedenen Kategorien waren 19 Projekte nominiert worden und damit in die engere Wahl für einen der Umweltpreise gekommen. Der Geopark fand sich mit drei weiteren Nominierten in der Kategorie „Herausragende

Leistungen auf dem Gebiet der Umweltbildung sowie herausragendes ehrenamtliches Engagement für den Umwelt- und Naturschutz“ wieder. Beworben hatten sich Förderverein und Geschäftsstelle mit ihrem ganzheitlichen Umweltbildungskonzept „Stein auf Stein – Umweltbildung im Geopark Muskauer Faltenbogen“ (siehe Bewerbungsunterlagen). Anfang September war dem Förderverein mitgeteilt worden, dass er in die engere Wahl gekommen sei. Für die Nominierten wurde jeweils einFilm mit 1 ½ min Länge gefertigt, die während der Preisverleihung durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) am 26.09.2015 in der Schlosskapelle des Residenzschlosses in Dresden gezeigt wurden. Wie die Juroren betonten, fiel auch hier – wie in den anderen Kategorien – die Wahl des Preisträgers schwer. Letztendlich entschieden sie sich für das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) Stiftung St. Marienthal (Ostritz) mit dem Projekt der „Nachhaltigkeitslotsen“. Wir gratulieren dem Preisträger ganz herzlich und freuen uns mit ihm!

P.S. Den Film zu den GeoStrolchen – einem der Bausteine aus dem Umweltbildungskonzept des Geoparkes – finden Sie hier!

Grüne Karte für den Muskauer Faltenbogen!

Der grenzüberschreitende Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa hat die erste Re-Evaluierung des europäischen und globalen Geoparktitels erfolgreich bestanden.

Dr. Manfred Kupetz, Nancy Sauer, Marek Maciantowicz und Jacek Kozma nach der Verkündung des Re-Evaluierungsergebnisses in Rokua / Rokua Geopark Finnland

Nach der Zertifizierung des deutsch-polnischen Geoparkes Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa im Jahr 2011 als Europäischer sowie als Globaler Geopark sind in den letzten vier Jahren zahlreiche Einzelprojekte im Bereich Umweltbildung, Infrastruktur, Wissenschaft und Forschung sowie Tourismus und Vermarktung umgesetzt worden. Diese konnten maßgeblich zu einem Zusammenwachsen der Region unter der Dachmarke des Geoparkes beitragen und haben neben zahlreichen baulichen Investitionen auch einen ideellen und identitätsstiftenden Mehrwert für Bewohner und Gäste erzeugt. Infrastrukturprojekte wie der „Geotouristische Pfad Alte Grube Babina“, Aktionen wie das „Internationale Geoparkcamp“ oder die Einrichtung der Kinderranger-Gruppe „GeoStrolche“, zahlreiche neue Netzwerke in der Region sowie Vermarktungsprodukte und -partnerschaften sind nur einige Beispiele, die die hohe Qualität der Projekte und die damit verbundene hohe Akzeptanz des Geoparkes widerspiegeln.

Die erreichten Ziele und der eingeschlagene Weg der weiteren Entwicklung waren nun neben der überzeugenden Darstellung der Ergebnisse Grundlage für die positive Beurteilung des Geoparkes Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa durch höchste internationale Geopark-Gremien. Das Regelwerk des europäischen und globalen Geoparknetzwerkes gibt vor, dass aller vier Jahre eine Überprüfung der Entwicklung in Form einer umfangreichen Re-Evaluierung erforderlich ist. Aus diesem Anlass besuchten ein japanischer und ein spanischer Vertreter die Region, um die Fortschritte auf Herz und Nieren zu prüfen. Umfangreiche Dokumente, die vorab eingereicht worden waren und im Juli noch erweitert werden mussten, dienten als Bewertungsgrundlage.

Nach Abschluss der eigentlichen Mission im Juli 2015 gab es auf globaler und europäischer Ebene eingehende Abstimmungsaktivitäten, die schlussendlich in ein Ergebnis mündeten. Für den Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa hieß dieses, verkündet am 02. September 2015 in Finnland:

Grüne Karte mit Auflagen!

Die Geschäftsstelle dankt auch an dieser Stelle noch einmal herzlich allen Partnern und Freunden des Geoparkes, die die Entwicklung der Region entscheidend und gemeinsam vorangebracht haben. Gemeinsam ließ sich dieses Ergebnis erzielen, auf das alle Beteiligten sehr stolz sind!

Kunstwerke sind zurückgekehrt!

Übergabe der KunstwerkeGeopark beendet zwei grenzübergreifende Projekte

Die Geschäftsstelle des Geoparks Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa hat in der vergangenen Woche zwei Projekte mit ungarischen, slowakischen und tschechischen Partnern erfolgreich abgeschlossen.

So sind nach einem guten halben Jahr die Kunstwerke des Internationalen Geoparkcamps aus dem Jahr 2014 wieder nach Döbern zurückgekehrt. Zuvor bereicherten sie die Ausstellung im Nationalpark-Besucherzentrum „Lavendelhaus“ in Tihany (Geopark Bakony-Balaton, Ungarn) und gaben damit Einblicke in das Camp, an dem sich im Juni und Juli 2014 24 Jugendliche aus Polen, Ungarn, TschechienundDeutschland beteiligt hatten. Die kunstvollen Holz- und Tonreliefs, Keramikbecher und geschliffenen Gläser sowie die Gemälde waren in mehrtägiger Zusammenarbeit mit Handwerkern der Region inverschiedenen Workshopsgefertigt worden. Unterlegt mit Bildern des Camps erzählten sie von der spannenden Rohstoff- und Industriegeschichte unserer Region und sollten die dortigen Besucher anregen, die Grenzregion um Weißwasser/O.L., Döbern und Łęknica zu besuchen. Die Kunstwerke gehen jetzt an ihre jugendlichen Urheber zurück.

Ein zweites Projekt brachte den Geoparkmachern vor allem zahlreiche Erkenntnisse beim Aufbau einer länderübergreifenden gemeinsamen Trägerstruktur für den Geopark. In drei Treffen, davon u. a. einem Besuch des Teams aus dem ungarisch-slowakischen Geopark Novohrad-Nógrád im Muskauer Faltenbogen, setzten sich die Teilnehmer daneben auch mit Fragen der Netzwerkbildung im Bereich Umwelt und regionale Produkte und bezüglich der interkommunalen und länderübergreifenden Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen auseinander. An der Abschlusskonferenz im Geoparkzentrum nahe Salgótarján in Ungarn, die am 25.08.2015 stattfand, hatten Corinna Rudolf und Nancy Sauer auch Gelegenheit, ihren Geopark vor zahlreichen, vornehmlich ungarischen und slowakischen Teilnehmern, zu präsentieren. Erfahrungspunkte bringt dieses Projekt vor allem für das Team vor Ort: der ungarisch-slowakische Geopark arbeitet bereits seit einem Jahr mit einem grenzübergreifenden Dachverband, dessen Modell sich durchaus auch auf die hiesigen Verhältnisse übertragen ließe.

Kinderwanderung 2015

Die diesjährige Kinderwanderung am 5.August führte unter dem Motto „Von gläsernen Murmeln und wandernden Ringlein“ entlang der Altbergbautour. Der Kohleabbau in der Region um Kölzig/Döbern ist eng verbunden mit der Entwicklung der Glasindustrie, die diesmal das zentrale Thema sein sollte. Dazu gab es auf der ca. 5 km langen Tour einiges Interessante zu erfahren. Gestartet wurde auf dem Rastplatz an der Altbergbautour. Die dort stehenden Hunte und Findlinge boten einen schönen Einstieg zum Thema Muskauer Faltenbogen und seine Rohstoff- und Industriegeschichte.

An verschiedenen Stationen wurden Pausen eingelegt, einerseits um Neues zu erfahren, andererseits um sich zu stärken oder die Umgebung zu erkunden. Es wurde echte Braunkohle gefunden und man konnte sogar richtig feinen Glassand anfassen und mal durch die Finger rieseln lassen. Auch ein Schatz wartete mittels einer Schatzkarte auf seine Entdeckung. Auf dem Rückweg erfuhren alle noch etwas über die Existenz und Lebensweise der Lutkis, die früher auch hier gelebt haben sollen.

Den Abschluss bildete ein Besuch in der Glasmanufaktur Hedwigshütte. Frau Noack hatte viele neugierige Kinderfragen zu beantworten und zeigte geduldig mit welchen Geräten das zerbrechliche Glas bearbeitet wird. Wer mutig war, durfte selbst Hand anlegen.

Begleitet wurde die Kinderwanderung von zertifizierten Geoparkführern und der Geschäftsstelle des Geoparks Muskauer Faltenbogen.

Schüler präsentieren den Muskauer Faltenbogen beim Sommerfest

Die Schüler der 3. Klasse präsentierten am 11.Juli beim traditionellen Sommerfest der Evangelischen Grundschule Groß Kölzig den Muskauer Faltenbogen. Auf ihrem eigenen Stand zeigten und erklärten sie ihren Mitschülern den Muskauer Faltenbogen. Unter dem Mikroskop konnte man sich Braunkohle, Glassand, Sand von der Düne in Tuplice und verschiedene Steine genauer ansehen und war überrascht, was es dabei zu entdecken gab. Außerdem bestand die Möglichkeit den ph-Wert verschiedener Flüssigkeiten zu messen. Neben Essig und Zitronensäure wurden auch Proben vom Kuba-Teich und dem eigenen Pool mitgebracht. Die Wasserprobe vom Felixsee war in Ordnung, beim See Afryka in der Grube Babina wurde hingegen festgestellt, dass der ph-Wert noch sehr sauer ist und damit zum Baden nicht geeignet.

Neben dem Infomaterial zum Muskauer Faltenbogen und seinen Partnern kam auch der Lausitzer Buddelkasten zum Einsatz. Die dort versteckten Schätze Tonscherben, Glasnuggets und kleine Steine sollen die hier gefundenen Rohstoffe symbolisieren.

Um beim Sommerfest den Mitschülern und Eltern alles erklären zu können, hatte die 3. Klasse ihren Wandertag kurzerhand ins GeoErlebnis-Zentrum unternommen. Hier erfuhren sie, wie der Muskauer Faltenbogen entstanden ist und welche Rohstoffe in der Region abgebaut und wie sie genutzt wurden bzw. werden. Der praktische Teil folgte mit der anschließenden Wanderung durch die Drachenberge bei Krauschwitz. Alle konnten sich stolz ins Gipfelbuch auf dem 162,8 m hohen Drachenberg eintragen.

Wanderung entlang der Räderschnitza

Zum 3. Frühlingsspaziergang im Geopark Muskauer Faltenbogen machten sich 15 Wanderfreunde gemeinsam am 19.Juni auf den Weg, um das wunderschöne Tal der Räderschnitza zu erkunden. Start war in Gablenz. Das Thema in diesem Jahr lautete Wasser. So konnte der Interessierte entlang dieses kleinen Flüsschens Wissenswertes zum Wasserkreislauf, zur Wasserverteilung auf der Erde, zum Leben im Bach, zum Wasserbedarf und zur Bedeutung von Wasser überhaupt in Vergangenheit und Gegenwart erfahren. Auch in der Poesie findet sich Wasser unter vielen Synonymen wieder, wie dem einen oder anderen vorgetragenen Gedicht zu entnehmen war. Vor dem Start wurden verschiedene Wässer gekostet- vom einfachen Mineralwasser bis zu einer Probe salzhaltigen Wassers vom Bösen Ufer in Bad Muskau.

Das Wetter meinte es anfangs nicht so gut mit uns. Der Regen passte zwar zum Thema und Regenschirm und Cape erwiesen sich als nützliche Begleiter. Zum Schluss schien dann aber doch freudestrahlend die Sonne, so dass sich alle mit neuen Eindrücken nach ca. 8 gewanderten Kilometern in Bad Muskau/Köbeln verabschieden konnten.

Das gespendete Geld kommt Projekten der Umweltbildung zugute. Dafür nochmals vielen Dank!

Besuch des polnischen Geoparks Kielce

Am 16. Juni 2015 besuchten drei Vertreter des polnischen Geoparks Kielce die Geschäftsstelle des Geoparks Muskauer Faltenbogen in Döbern. Nach einer kurzen Führung durch die Räumlichkeiten trat man dann in einen intensiven Erfahrungsaustausch zu den jeweiligen Aktivitäten, zur Netzwerkarbeit, der Umweltbildung und natürlich den gegebenen Besonderheiten der Geoparks. Anschließend wurde die Alte Ziegelei in Klein Kölzig besichtigt. Interessant war ebenfalls der Tagebaurestsee Providentia bei Döbern. Zum Abschluss „erfuhren“ sich die Gäste mit dem Rad den geotouristischen Pfad „Ehemalige Grube Babina“ und waren begeistert von dem, was der Muskauer Faltenbogen touristisch zu bieten hat.

Kielce hat knapp 200.000 Einwohner und befindet sich 538 km südöstlich von Döbern.

Schüler aus Trzebiel besuchen den Geopark

Am 22. Mai besuchten 33 Schüler der Gesamtschule in Trzebiel den brandenburgischen Teil des Geoparks Muskauer Faltenbogen. Gemeinsam mit ihren Fachlehrern ging es zuerst nach Bohsdorf. Dort wurde nach einem ersten Einstieg zum Thema Geopark der Felixturm mit seinen 160 Stufen erklommen. Diese Mühe wurde mit einem herrlichen Blick auf den blau-grün schimmernden Felixsee und die Umgebung belohnt. Im Anschluss wanderten wir entlang der Altbergbau- bzw. der Geologietour zum Braunkohlenaufschluss in einem Gieser Richtung Friedrichshain - sozusagen Geologie zum Anfassen. Der Aufschluss wurde erst im April wieder auf Vordermann gebracht. Letzte Station des Ausfluges war das GeoErlebnis-Zentrum in Döbern. Hier gab es weitere Informationen rund um den Muskauer Faltenbogen. Außerdem konnten verschiedene Steine und Sande unter dem Mikroskop bestaunt sowie der ph-Wert vom Wasser des Felixsees bestimmt werden.

Internationales Geoparkcamp ausgezeichnet

Der Geopark Muskauer Faltenbogen hat einen Förderpreis der Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt (SEB) erhalten. Die Auszeichnung wurde am Dienstag, den 17.03.2015, während des 14. Baustoffkolloquiums des Unternehmerverbandes Mineralische Baustoffe (UVMB) e. V. an der Bergakademie Freiberg vorgenommen.

Gewürdigt wurden mit dem Förderpreis das Konzept und das durchgeführte Projekt International Geopark Camp (IGC), welches der Förderverein und die Geschäftsstelle im Frühsommer 2014 veranstaltet hatten. In dem Projekt waren Kinder und Jugendliche aus vier Ländern und drei europäischen Geoparks zusammengekommen, um gemeinsam mit Handwerkern und Künstlern der Region die traditionellen Rohstoffe des Muskauer Faltenbogens zu verarbeiten. Der Fokus des Projektes lag auf der Erhöhung der Wertschätzung der Jugendlichen gegenüber mineralischen Rohstoffen und deren Produkte, die im Alltag häufig nur eine untergeordnete Rolle spielen. Durch die Arbeit in mehrtägigen Workshops konnten der Teilnehmer zudem Einblick in traditionelle Berufe gewinnen und lernten die damit verbundene, oftmals anstrengende handwerkliche Arbeit und das Ergebnis derselben wertschätzen.

Der Preis ist mit 3.000 EUR dotiert.

Thomas Worms vom Förderverein, Corinna Rudolf und Nancy Sauer von der Geschäftsstelle mit der Urkunde

Flint und Susi suchen euch!


KinderRanger-Projekt „Geostrolche“ im Geopark Muskauer Faltenbogen

Näheres unter Geopark macht Schule!



"Geoparks under UNESCO" zu einem der besten Stände der ITB

gekürt!

Der gemeinsame Messeauftritt der Geoparks under UNESCO, an dem sich auch der Geopark Muskauer Faltenbogen beteiligte, ist als achtbester Stand in der Kategorie Travel Support and Media bewertet worden.

Geoparks under UNESCO         Showkochen zieht Besucher        im Lausitzer Buddelkasten

Bereits zum 15. Mal sind auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) Berlin die Best Exhibitor Awards (BEA) vergeben worden. Gekürt wurden in elf plus zwei Sonderkategorien die jeweils zehn besten Aussteller, die mit ihrem Messe-Auftritt besonders überzeugt haben. Im Mittelpunkt der Bewertung standen u. a. die Standgestaltung, Kreativität, Informationsgehalt und Nachhaltigkeit der Ausstellerdarbietung. Der BEA gilt seit Jahren als Qualitäts-Indikator für einen attraktiven Messe-Auftritt. Die Bewertung nehmen jeweils Professoren und Studenten der Cologne Business School (CBS) in Kooperation mit der Internationalen Tourismusbörse Berlin und der Kölner Unternehmensberatung Compass vor. Die Studenten erhielten im Vorfeld der Messe ein Bewertungstraining, um anschließend objektiv die besten der über 11.000 Aussteller auf der ITB auswählen zu können. Die Bewertung erfolgte an den Fachbesuchertagen mittels eines festen Kriterienkatalogs in insgesamt zwei Runden.

Am Abend des 7. März waren auch die Betreuer des Gemeinschaftsstandes Geoparks under UNESCO zur Verleihungszeremonie in das Palais am Funkturm eingeladen. Die Vertreter des Naturtejo Geoparks aus Portugal nahmen die Urkunde gerührt entgegen. Sie hatten bereits an den Fachbesuchertagen zahlreiche Besucher mit einem Showkochen angelockt. An den öffentlichen Besuchertragen zogen der Lausitzer Buddelkasten und die Mikroskope zahlreiche (kleine) Standbesucher an, so dass das gemischte Team aus Portugal, der Grube Messel, den Geoparken Bergstraße-Odenwald, TERRA.vita, Vulkaneifel, Harz.BraunschweigerLand.Ostfalen und dem Muskauer Faltenbogen alle Hände voll zu tun hatte. Gemeinsam gefeiert wurde diese Auszeichnung dann auch erst am Sonntag: mit Ferrero Rocher und einer Flasche Rotkäppchen-Sekt.

Leckereien aus Portugal           Auszeichnung zum 8.besten Stand        die Standbetreuer  

Insgesamt waren alle Beteiligten sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Zahlreiche Broschüren waren über die Messetische gereicht und viele interessierte Fragen beantwortet worden. „Geoparke werden durch die Besucher sehr unterschiedlich reflektiert. Die Bandbreite reicht von der völligen Unkenntnis eines solchen Labels bis hin zu anerkennenden Worte zu der bisher geleisteten Arbeit. Überraschend war jedoch, dass es durchweg ein großes Interesse daran gab zu ergründen, was Geoparke auszeichnet und welche Arbeitsschwerpunkte wir setzen. Hier ergaben sich viele spannende Gespräche – und besonders dankbar waren viele Standbesucher für die Einladung, beliebte Reiseziele wie den Harz oder die Vulkaneifel einmal von einer anderen Seite her kennenzulernen.“ Auch der Muskauer Faltenbogen konnte sich über ein starkes Interesse freuen. Viele Potsdamer und Berliner fragten gezielt nach Wochenendangeboten – und wurden prompt fündig. Während an den Fachbesuchertagen überwiegend englischsprachiges Material über den Tresen ging, waren es am Wochenende polnische und deutsche Flyer und Broschüren. Das Geoparkteam freut sich nach dem erfolgreichen Wochenende auf den bevorstehenden Frühling: „Wir setzen auf die Inspirationen, die wir den Gästen geben konnten, die zahlreichen Angebote in unserer Region und natürlich auf die Neugier der Kinder – unsere GeoparkMinis sind allesamt vergriffen!“ Von Berlin und Potsdam ist man in ca. zwei Stunden mitten im Geopark Muskauer Faltenbogen.

Winterferienangebot 2015 – Die Welt der Steine

10 Ferienkinder ließen sich am 5.Februar 2015 in der Geschäftsstelle des Geoparks Muskauer Faltenbogen in die Welt der Steine entführen. Herr Jürgen Göhler – zertifizierter Geoparkführer im Muskauer Faltenbogen – erzählte viel Interessantes zu diesem äußerst komplizierten Thema, denn nicht jeder Stein lässt sich ohne weiteres so einfach bestimmen. Solides Grundwissen ist da gefragt! Dennoch bekam jeder eine Antwort auf die Frage „Was für einen Stein habe ich mitgebracht?“. Alle zeigten mit Stolz ihre „Steinesammlung“ und konnten dazu eine kleine Geschichte erzählen. Dabei handelte es sich um Urlaubsmitbringsel oder einfach Exemplare, die beim Spielen in der Natur gefunden wurden und durch ihre Form bzw. Farbe interessant erschienen und somit einen Platz in der Schatzkiste fanden. Ein Blick unter dem Mikroskop ließ so manchen Stein richtig edel erscheinen. Am Ende der ca. zweistündigen Veranstaltung hatte jeder noch die Möglichkeit einen kleinen Findling nach seinen Wünschen und Vorstellungen zu bemalen.

Während die bemalten Steine trockneten, wurde im Lausitzer Buddelkasten eifrig nach den Schätzen der Lausitz gesucht und mit ein bisschen Glück erhaschte man eine Glasmurmel oder kleine Tonscherben, die sinnbildlich für die Rohstoffe Glassand und Ton im Muskauer Faltenbogen stehen.

Das Winterferienangebot wurde im Rahmen des Netzwerkprojektes durchgeführt.

(Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie)-Brandenburg 2007-2013, Small Project Fund und Netzwerkprojektefonds der Euroregion Spree-Neiße-Bober, kofinanziert.)


Besucherzentrum und GeoErlebnis-Zentrum

Das Besucherzentrum in der Geschäftsstelle des Geoparkes Muskauer Faltenbogen und das GeoErlebnis-Zentrum stehen Ihnen außerhalb der Saison zu folgenden Zeiten offen:

Montag - Freitag 9.00 Uhr - 15.30 Uhr

Darüber hinaus können Sie gern individuelle Termine vereinbaren. Insbesondere Schulklassen werden gebeten, sich vor einem Besuch des GeoErlebnis-Zentrums in der Geschäftstelle anzumelden (info@muskauer-faltenbogen.de oder 035600 - 3687 12 / -13 / -14). So haben wir die Gelegenheit,  nach Altersgruppe und Lehrplan individuell abgestimmte Inhalte vorzubereiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!