Internationales Geoparkcamp - Dienstag 01.07.

Am Dienstag stand ein Besuch des polnischen Geoparkteils auf dem Plan. Um 9.30 Uhr wurden die Campteilnehmer von Roman Sobera vom polnischen Förderverein begrüßt, der die Kids durch die Grube Babina begleiten würde. Die Wanderung führte in rund 3 Stunden vorbei an zahlreichen bunt schillernden Seen und versunkenen Wäldern hin zu spannenden Aussichten, die beinah schon mystisch wirkten, und schlussendlich zum Aussichtsturm, der erst im Mai 2014 offiziell übergeben worden war. Inspiriert zeigten sich alle Teilnehmer von der unglaublichen Formenvielfalt und den starken Farben in der Alten Grube.



Sehr herzlich wurde die bunt gemischte Gruppe schließlich in der Kreishauptstadt Zary empfangen. Marek Cieslak und Olaf Napiórkowski begrüßten die Gäste und gaben einen Einblick in ihre tägliche Arbeit und in spannende Projekte wie das deutsch-polnische Großprojekt „Abenteuer mit der Neiße“. Die ungarischen Teilnehmerinnen nutzten die Chance um ihren Geopark zu präsentieren und kamen schnell mit den Gastgebern ins Gespräch. Mit einem ordentlichen Mittagsessen gestärkt ging es dann auf kurze Sightseeingtour durch Zary, bevor die Jugendlichen und ihre Betreuer ihren ersten „Arbeitstag“ in den Workshops antraten.


Diese knapp 3 Stunden nutzten alle, um erste Ideen zu Papier, aufs Holz, auf Glas oder in den Ton zu bringen. Die Steinmetze unter Ronny Neumann gingen gleich ans Werk und begannen die vorgegebenen Geopark-Logos und Namen zu modellieren. Erstaunt über die Fähigkeiten, derer es bedurfte um den Werkstoffen etwas Sinnvolles zu entlocken, hatten am Ende des ersten Workshops die meisten Teilnehmer bereits gehörigen Respekt gegenüber der Arbeit der Handwerker. Das hatte wohl keiner vermutet…


Der Abend wurde beschlossen mit einem Tanz und einer Präsentation der ungarischen Teilnehmerinnen sowie einer aufregenden Fackelwanderung im Bade- und Bergpark.