Waldeisenbahn Muskau

Geschichte der Waldeisenbahn

Die Landschaft des Muskauer Faltenbogens mit ihren reichen Bodenschätzen begünstigte am Ende des 19. Jahrhunderts den Aufschwung der industriellen Entwicklung in der Region. Zur Bewältigung der steigenden Transportleistungen ließ der Besitzer der Standesherrschaft Muskau, Herrmann Graf von Arnim, ab 1895 seine zahlreichen Betriebe mit einer schmalspurigen Güterbahn verbinden. Rasch erreichte das Netz der „Gräflich von Arnimschen Kleinbahn“ eine Ausdehnung von 80 km. 1951 ging der Betrieb als „Waldeisenbahn Muskau“ an die DeutsGeschichte der Waldeisenbahnche Reichsbahn über. Mit zunehmender Bedeutung des Kraftverkehrs kam es 1978 zur Betriebseinstellung auf der WEM und zum Rückbau der Gleisanlagen. Lediglich die Ziegelei in Weißwasser übernahm eine 12 km lange Reststrecke und führte hier noch bis 1991 Werksverkehr durch.

Bestrebungen zum Erhalt der WEM als Museumsbahn erreichten ihr erstes Ziel Mitte der 80er Jahre mit regelmäßigen Sonderfahrten auf den verbliebenen Gleisen. Nach 1991 gelang der Wiederaufbau von Streckenabschnitten. So konnte 1992 zwischen Weißwasser und Kromlau erstmals regulärer Personenverkehr mit Dieselloks eingeführt werden. Seit 1995 fahren die Züge auch auf den wieder errichteten Gleisen nach Bad Muskau. Neben Dieselloks wurden zwei als Denkmal in der Region erhalten gebliebene Dampflokomotiven der Waldeisenbahn betriebsfähig aufgearbeitet. An ausgewählten Tagen sind diese vor Personen- oder Foto-Güterzügen zu erleben.

Waldeisenbahn Muskau GmbH

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Jahnstraße 5
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Tel. 0 35 76 / 20 74 72
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Zentrale Abfahrt:

Bhf Weißwasser Teichstraße

Nähere Informationen unter www.waldeisenbahn.de