Intern. Geoparkcamp - Mittwoch 02.07.

Am Mittwochvormittag stand der zweite Workshop-Aufenthalt an. Schon ein wenig vertraut mit der Technik ging die Arbeit leichter von der Hand und viele konnten bereits am Ende der dreistündigen Arbeit am Werkstück große Fortschritte am selben erkennen. Spaß machte es allen, egal ob das Werkstück aus Stein oder Ton, Glas oder Holz war oder ein Bild entstehen sollte.





Das Wetter meinte es gut mit den Campteilnehmern, die sich mittags dann im Handwerk- und Gewerbemuseum Sagar wiedertrafen. Ein geführter Rundgang zeigte den Jugendlichen, mit welchen einfachen, teilweise aber auch sehr komplexen und verblüffenden (Hilfs-)Mitteln die Menschen vor einem Jahrhundert lebten. Beeindruckt waren alle von der riesigen Dampfmaschine, die viele zum ersten Mal in ihrem Leben (in Betrieb) sahen. Das Handwerk- und Gewerbemuseum in Sagar spiegelt anschaulich das Leben im und die Nutzung der Rohstoffe sowie die Bergbaugeschichte des Muskauer Faltenbogens wieder.



Ein anderes bedeutendes Element des Geoparkes lernten die Campteilnehmer gleich darauf kennen: den deutsch-polnischen Fluß Neiße. Per Schlauchboot ging es in knapp drei Stunden von Pechern nach Bad Muskau. Sehr idyllisch ging es dabei zu und die wechselhaften Landschaften entlang der Neiße verlangten auch mehr oder weniger Körpereinsatz, bevor man sich auf dem mittlerweile angestauten Strom vor Bad Muskau gemütlich treiben lassen konnte.