Internat. Geoparkcamp - Sonnabend 05.07.

Sonnabend sollte nun der große Tag sein. Die Kunstwerke, in die all die Mühen, all die harte Arbeit und die Kreativität geflossen waren, sollten heute in der Öffentlichkeit gezeigt werden und von der Fantasie ihrer Künstler erzählen. Jede Kunsthandwerkergruppe suchte sich auf dem Gelände der Geschäftsstelle ein hübsches Fleckchen Erde, auf dem die Kunstwerke aufgebaut und vorgestellt werden sollten. Die Steinmetzen nutzten das Vordach, unter dem sie bereits in den vergangenen Tagen gewerkelt hatten. Die Holzkünstler suchten sich eine charmante Holzwand, vor der ihre Kunstwerke besonders gut zur Geltung kamen. Die Töpfer und Malerinnen stellten ihre Kunstwerke im dunkelgrünen Schatten von Baumgruppen aus und die Glasschleiferinnen unterstützten die filigranen Kunstwerke durch die kontrastreiche Darstellung vor groben Mauern.



Zur Eröffnung erschienen Vertreter des Landkreises Spree-Neiße, Olaf Lalk und Hermann Kostrewa, der Amtsdirektor und der Fachbereichsleiter des Amtes Döbern-Land, Günter Quander und Uwe Eppinger, Vertreter des Fördervereins Geopark Muskauer Faltenbogen e. V., Almut und Dr. Manfred Kupetz, Ewa und Frank Mädler, Geoparkführer wie Jürgen Göhler und Jürgen Siegemund und Interessierte und Einwohner aus Döbern und Umgebung, Der Ausstellungsrundgang brachte die Gäste von Handwerk zu Handwerk und jede Gruppe bekam damit die Gelegenheit, von ihrer Arbeit zu berichten. Nach all den Vorbereitungen brach sich nun die Erleichterung Bahn und die Jugendlichen waren stolz, ihre Werke präsentieren zu dürfen. Nach Abschluss des offiziellen Rundgangs gab es noch zahlreiche Fachgespräche und regen Austausch zwischen allen Beteiligten – und leckeren polnischen Kuchen!

Nachdem die letzten Gäste gegangen waren, erschien beinah unerwartet weiterer Besuch. Margaret Wood aus dem walisischen GeoMon-Geopark begleitete Tomas Ridkosil, der die Teilnehmerinnen aus dem Cesky Raj am heutigen Sonnabend wieder abholte. Der überraschende Gast bekam mit einem traditionellen Bigos eine kleine Stärkung nach der langen Anreise und erfreute sich an den kleinen und großen von Hand gefertigten Kunstwerken. Margaret Wood zeigte sich beeindruckt von dem großen Projekt und der Ernsthaftigkeit, mit der die Campteilnehmer an die Herstellung herangegangen waren. In einem langen Gespräch tauschten sich Nancy Sauer und Margaret über weitere Projekte, Finanzierungsfragen und Ideen aus.

Doch der Tag war noch nicht zu Ende. Jetzt hieß es Baden! Am Eichweger und am Halbendorfer See lockte das Wasser! Noch ein kleiner Abstecher zum größten Brandenburger Volksfest, dem Tag der Brandenburger in Spremberg, und der Tag war gefüllt mit zahlreichen Eindrücken, bevor am Abend alle wieder in der Turmvilla zusammenkamen - ein wenig erschöpft und vielleicht auch ein wenig traurig aufgrund des bevorstehenden Abschiedes.