unsere GeschichteInformationszentrum in Jerischke Im Jahr 2006 erfolgt die Anerkennung als nationales Geotop und die Zertifizierung als „Nationaler GeoPark Deutschland" durch die Alfred-Wegener-Stiftung als ein wichtiger Schritt zur Anerkennung als UNESCO-Geopark. Im Verhältnis zu anderen bisher existierenden Geoparks in Deutschland hat der Geopark Muskauer Faltenbogen eine relativ lange Initialphase. Erste Ideen gehen in das Jahr 1994 zurück. Erste kommunalpolitische Gepräche und Beschlüsse sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite datieren aus dem Jahr 1998. Dies zeigt auch: das Projekt Geopark war und ist keine Kurzzeitiddee oder das Aufspringen auf einen aktuellen Trend. Die Öffentlichkeitsarbeit begann 1999 mit Publikationen, Fachtagungen, Exkursionen in das Gebiet für interessierte Menschen, Geologen, Biologen etc. Eine maßgebliche Voraussetzung für die konkrete Planung und Vorbereitung eines Geoparkprojektes war die Bestätigung als Projekt der Intern. Bauaussstellung „Fürst-Pückler-Land". So konnte eine breite Öffentlichkeit erreicht und wissenschaftliche Gutachten finanziert werden. Wichtige Einzelprojekte wurden auf den Weg gebracht. Beispielsweise das Mammut von Klinge in Forst, der Ausbau touristischer Radwanderwege auf brandenburger Seite (Landkreis Spree-Neiße), aber auch die öffentlichkeitswirksame Aufarbeitung in Form von Flyern, Broschüren oder Informationtafeln an den Radwanderwegen.
Ein Informationszentrum in Jerischke eröffnete 2004 und der 36 m hohe Ausssichtsturm am Felixsee wurde 2005 eingeweiht. Im Jahr 2006 erfolgt die Anerkennung als nationales Geotop und die Zertifizierung als „Nationaler GeoPark Deutschland" durch die Alfred-Wegener-Stiftung als ein wichtiger Schritt zur Anerkennung als UNESCO-Geopark. ![]() ![]() |